Am gestrigen späten Mittag wurden Mitglieder der Ortsfeuerwehr Stahnsdorf im Rahmen ihrer Mitwirkung in der „Schnelleinsatzgruppe (SEG) Führungsunterstützung“ zur Hilfe nach Sachsen-Anhalt alarmiert. Dort kam es gleichzeitig an mehreren Stellen zu Bränden mit ungewöhnlich großem Ausmaß.

Besonders betroffen war ein Waldstück im direkten Umfeld eines Dorfes. Hier brannte der Wald auf ca. 40 Hektar Fläche.

Die SEG unterstützte die örtliche Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Wir führten hierzu die Kommunikation mit den Einsatzabschnitten und weiteren Einheiten durch, führten eine Lagekarte und besetzten auf Wunsch der örtlichen Entscheidungsträger mit festgelegten Aufgaben versehene Sachgebiete in der Einsatzleitung.

Das Ausmaß des Brandes war dabei erheblich. Allein an der bereits aus großer Entfernung sichtbaren Einsatzstelle „Waldbrand“ galt es ca. 40 Einsatzfahrzeuge zu führen. Hier waren die örtlichen und z.T. aus großer Entfernung herangezogenen Einsatzkräfte intensiv mit der Brandbekämpfung und dem damit einhergehendem Schutz eines Ortes beschäftigt. Es wurden Bäume gefällt, jede Menge Schläuche ausgebracht, Schneisen gezogen, Wasser aus einem Schwimmbadbecken abgepumpt und ein Löschteich geleert.  Mit im Einsatz waren auch ein Hubschrauber der Bundeswehr, das THW, eine Versorgungseinheit und zahlreiche weitere Behörden.

Für die SEG war der Einsatz in den Morgenstunden beendet.