Ein verändertes Aufstellungskonzept ermöglicht neue Chancen für die Feuerwehr am Dorfplatz.
Manchmal kann sich auch die Feuerwehr vor einer gewissen Betriebsblindheit nicht schützen. Durch den Austausch der Aufstellplätze der Feuerwehrfahrzeuge (Löschzüge), lässt sich das Hauptproblem der Feuerwehr am Dorfplatz, die zu engen Fahrzeugstellplätze und das dadurch bedingte Fehlen eines sicheren, zentralen Durchganges auf überraschend einfache Weise lösen.

Bisher stand das besonders breite Tanklöschfahrzeug in der Mitte der drei Stellplätze  und blockierte damit einen sicheren Durchgang für die Einsatzkräfte im Alarmfall.  Durch den Tausch mit der zuletzt ganz rechts stehenden Drehleiter, unser schmalstes Fahrzeug, lassen sich die Unfallverhütungsvorschriften für einen sicheren Durchgang nun knapp, aber dennoch im Toleranzbereich, erfüllen. 

"Das ist natürlich schon etwas peinlich", so Ortswehrführer Thomas Steinecker. "Aber unsere Kernkompetenz ist eben auch das Löschen von Bränden und nicht das Hütchenspiel mit Einsatzfahrzeugen".

Für den Fehler, der einen der größten Konflikte in der Stahnsdorf Kommunalpolitik und ein überregionales Medienecho ausgelöst hat, gibt es indes schon eine plausible Erklärung.  Bereits zu Zeiten des Kutschenbetriebes stand in der Mitte der Wache ein Pferdegespann mit Wassertank und rechts ein Gespann mit einer 15m langen Holzleiter. Das wurde in den folgenden Jahrzehnten trotz der Modernisierung des Fahrzeugparks offenbar nie in Frage gestellt.