Erneut kräftige Niederschläge und vollkommen gesättigte Böden - diese beiden Faktoren verursachten einen 12-Stunden-Dauereinsatz der Feuerwehr Stahnsdorf. In der gesamten Gemeinde und Kleinmachnow kam es zu überfluteten Straßen und Wassereinbrüchen in Kellern. In Kleinmachnow musste gleich ein gesamtes Sammelbecken entlastet werden.

Für die Einsatzkräfte bedeutete dies ab 06:00h in der Früh pausenlos Schläuche ausrollen, Pumpen bedienen, Schläuche wieder einrollen und an der nächsten Einsatzstelle wieder ausrollen. Auch das kleine, improvisierte Frühstück musste warten - zu dieser Zeit wurden wir zu einer Türnotöffnung alarmiert. In Schenkenhorst führten die Regenmassen zu einem Kurzschluss an einer Haupt-Stromleitung, die Erde dampfte!

In diesem Kontext klingt uns die Äußerung eines Stahnsdorfer Gemeindevertreters umso bitterer in den Ohren. Er vertrat auf der letzten Gemeindevertretersitzung die Meinung, dass tagsüber in Stahnsdorf eine Freiwillige Feuerwehr nicht benötigt wird. Wir hoffen, er liest diesen Beitrag und überdenkt seinen für die Arbeit unserer Einsatzkräfte beleidigenden Standpunkt!