Nach 4 Tagen konnte der Einsatz in Treuenbrietzen für die Feuerwehr Stahnsdorf heute beendet werden.
Freitag-Mittag wurden erste Einsatzkräfte der Feuerwehr Stahnsdorf als Mitglieder der Führungsunterstützung an eine nur zu gut bekannte Einsatzstelle alarmiert – nach Frohnsdorf im Gebiet der Stadt Treuenbrietzen. Bereits 2018 wurde hier die zentrale Einsatzleitung eingerichtet. Damals noch sehr improvisiert, zeichnete sich hier, aber auch an den verschiedenen Brandstellen aus, dass seitdem einige Vorbereitungen auf den erneuten Ernstfall getroffen wurden.
 
Erneute brannte eine erhebliche Fläche und immer mehr Wald fiel den Flammen zum Opfer. Bereits am ersten Tag wurde auch unser Tanklöschfahrzeug entsandt. Aufgrund der Munitionsbelastung konnte in vielen Bereichen nur vom Weg gelöscht werden, unser Dachmonitor erwies uns hier gute Dienste.
Im Laufe der Nacht folgte dann auch der Einsatzleitwagen aus Stahnsdorf und löste örtliche Kräfte ab. Über die gesamte Einsatzzeit wurden immer wieder Personal und Gerät ausgetauscht, um die Einsatzkraft aufrecht zu erhalten. Bei über 35 Grad (abseits des Feuers…) war der Einsatz immens kräftezehrend.
Besonders problematisch war der Wind, welcher im Gegensatz zu 2018 deutlich stärker und immer wieder aus verschiedenen Richtungen wehte. Und immer mittendrinnen die Tanklöschfahrzeuge, welche eine Linie nach der Nächsten versuchten zu halten. Somit konnten die BewohnerInnen mehrerer Ortschaften, welche zwischenzeitlich evakuiert werden mussten, in ihre unversehrten Häuser zurückkehren.
 
Müde aber glücklich haben die letzten Stahnsdorfer Einsatzkräfte nun den Einsatzbereich Treuenbrietzen verlassen.